Nun ist es passiert, die 13. Familienbeihilfe wurde gestrichen!

Das Steuerpaket 2011 der regierenden SPĂ–VP stellt einen dramatischen Einschnitt im Familienbereich dar. Bei den Familien werden insgesamt satte 388 Millionen Euro eingespart. Auf zukunftsweisende Reformen wird generell verzichtet dafĂĽr wird den Familien massiv Geld weggenommen.

Die 13. Familienbeihilfe wird gestrichen! Ein Hohn, was es stattdessen gibt, nämlich eine 100 Euro Pauschale für Familien mit schulpflichtigen (sechs- bis 15-jährigen) Kindern. Die Bezugsdauer der Familienbeihilfe wird gesenkt und nur noch bis zum 24. Lebensjahr (bisher bis 26) ausbezahlt. Diese beiden Maßnahmen bringen der Bundesregierung rund 70 Mio.Euro – sie werden eine Familie aber bis zu 1.900 Euro pro Jahr kosten.

Für arbeitsuchende Kinder zwischen 18 und 21 Jahren, sowie bei  Ende einer Berufsausbildung, wird die Familienbeihilfe gänzlich gestrichen, ebenso, wie der Mehrkindzuschlag ab dem dritten Kind.

Das endlich der Alleinverdienerabsatzbetrag für Familien ohne Kinder, sowie der Selbstbehalt für Schulbücher gestrichen wird, ist nicht einmal ein Tropfen auf den heißen Stein. Alle Sparmaßnahmen erzielen 1,6 Mrd. Euro und die neuen Steuern 1,2 Mrd. Euro, also insgesamt ist ein Sparpaket in der Höhe von rund 2,8 Mrd. Euro für 2011 geschnürt.  Die Regierung freut sich, dass damit das Defizit mittelfristig wieder unter die Maastricht-Grenze gedrückt wird und aufgrund der unerwartet starken Wirtschaftsentwicklung dieses Ziel nun bereits ein Jahr früher, nämlich 2012, erreicht werden kann – Na, Gott sei Dank können wir die Forderungen der EU erfüllen, nachdem wir anderen EU-Ländern Milliarden gespendet haben, da muß eben der sowieso schon zu enge Gürtel der Österreicher nochmals enger geschnallt werden!

Prof. Dr.Bernhard Felderer (Direktor Institut für Höhere Studien) felberer_bernhard_186x242

Reaktion auf die Veröffentlichung des Sparpaketes am 24.10.2010:

Der Direktor des Institutes für Höhere Studien (IHS) Prof. Dr. Bernhard Felderer meint zu den Einschnitten im Familienbereich: „..sehr schade - da haben wir uns gerühmt, mehr zu tun als andere, nun sind wir weit hinter europäischen Musterländern wie Frankreich oder Dänemark zurück".

Gabriele Heinisch-Hosek (Ministerin fĂĽr Frauen und Ă–ffentlicher Dienst/SPĂ–)heinisch_hosek_186x242

Reaktion auf die Veröffentlichung des Sparpaketes am 24.10.2010:

Frauenministerin Heinisch-Hosek (SPÖ) freut sich über das gleichbleibende Frauenbudget, aber sie sagt doch ernsthaft, dass aus ihrer Sicht sehr viel für die Familien gelungen sei, die Familienbeihilfe nun doch gesichert werden konnte und es das Wichtigste für Familien und Kinder sei, mehr Geld in Schulen und Universitäten zu investiert. 

Werner Faymann (Bundeskanzler/SPÖ) und Josef Pröll (Vizekanzler/ÖVP)proell_faymann_186

am 23.10.2010

Die Regierung freut sich, dass mit dem geschnürten Sparpaket das Defizit mittelfristig wieder unter die Maastricht-Grenze gedrückt wird und aufgrund der unerwartet starken Wirtschaftsentwicklung dieses Ziel nun bereits ein Jahr früher, nämlich 2012, erreicht werden kann.

Na, Gott sei Dank können wir die Forderungen der EU erfüllen, nachdem wir anderen EU-Ländern Milliarden gespendet haben, da muß eben der sowieso schon zu enge Gürtel der Österreicher nochmals enger geschnallt werden! Umso wichtiger ist es nun, diese Petition zu unterstützen, denn wir werden uns nun mit aller Vehemenz dafür einsetzen, dass die 13. Familienbeihilfe in ihrer ursprünglichen Form wieder eingeführt wird dafür brauchen wir auch ihre Unterstützung.

Werner Faymann (Bundeskanzler/SPÖ) und Josef Pröll (Vizekanzler/ÖVP)proell_faymann_186

am 24.10.2010

Bundeskanzler Faymann (SPÖ) und sein Vize Pröll (ÖVP) betreiben bereits heute (Sonntag 24. 10.2010) mit großflächigen und eklatant teuren Inseraten in allen Sonntagszeitungen mit dem Spruch „ Österreich kann sich sehen lassen!“ positive Imagepflege.

Dass die Regierungsparteien einen Tag nach Veröffentlichung des neuen Sparpaketes mit unzähligen tiefgreifenden Einsparungen auf Kosten der österreichischen Steuerzahler, in eigener Sache so ungeniert mit teuren großflächigen Inseraten  werben, zeigt einmal mehr, wie abgehoben und unverfroren Kanzler und Vizekanzler mit den Österreichern umgehen.

christine_marek

Josef Pröll (Finanzminister und Vizekanzler/ÖVP) 

in ZIB 2 am 30.08.2010 um 22:00 Uhr:

„Die 13 Familienbeihilfe wird im September dieses Jahres, nächstes Monat, voll ausbezahlt und wir werden dann diskutieren, wie das für nächstes Jahr ausschaut!“

Finanzminister Pröll hat die Katze aus dem Sack gelassen. Die 13. Familienbeihilfe wird es nächstes Jahr wohl nicht mehr geben.

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Christine Marek (Staatssekretärin/ÖVP)  

in den OĂ– Nachrichten vom 08.04.2010:

„Beim 13. Monat der Familienbeihilfe schauen wir uns eine Streichung an, aber nicht nur da!“


WIR sagen JA zur 13. Familienbeihilfe!

Unfassbar! Wir stellten zur „Rettung“ der heimischen Banken eine unglaubliche Summe von etwa 15 Milliarden Euro zur Verfügung, seit September 2008 bis heute hat jeder österreichische Staatsbürger etwa 4.000 Euro für die Fehler von Treichl und Co bezahlt.

Österreichische Banken könnten sich (Stand Oktober 2009) in den nächsten Jahren mit Kreditausfällen im Osten von bis zu 200 Milliarden Euro konfrontiert sehen. Hinzu kommt, daß heimische Banken auch in Griechenland rund 5 Milliarden Euro Kredite zu verlieren haben, und Österreich daher den Griechen (bis dato- Mai 2010) einen Kredit von offiziellen 2,3 Milliarde Euro gewährte. Geld, das mit Sicherheit nicht einmal ein Tropfen auf den heißen Stein sein wird und unwiederbringbar weg ist!

Die österreichische Bundesregierung ist also sehr großzügig, wenn es um die Begleichung der Fehler von Wirtschaftstreibenden und Politikern geht. Doch um diese unglaublichen Summen auch stellen zu können, wird beim österreichischen Steuerzahler gestrichen, gespart und steuererhöht! Diesem ausbeuterischen und asozialen Verhalten der SPÖVP muß ein Ende gesetzt werden.

Die 13. Familienbeihilfe ist eine große Erleichterung für Familien, gerade zum Schulanfang, hier zu sparen, heißt sozial bedürftige Familien bewußt zu schädigen, beziehungsweise dies in Kauf zu nehmen.

Daher machen Sie mit und unterstĂĽtzen Sie diese Petition, mit Ihrer Unterschrift und der Weiterleitung an Ihre Freunde, Verwandten und Bekannten. Nach dem neuen Steuerpaket ist dies umso wichtiger ,denn wir werden uns nun mit aller Vehemenz dafĂĽr einsetzen, dass die 13. Familienbeihilfe in ihrer ursprĂĽnglichen Form wieder eingefĂĽhrt wird!